Förderung

Personaldienstleistung schafft soziale und arbeitsmarktpolitische Perspektiven – OMNIGENA für Mainz, Wiesbaden und Rhein-Main

Laut einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) leisten die Branchen der Vermittlung und Überlassung von Arbeitskräften (Zeitarbeit) einen positiven Beitrag zur Entspannung des Arbeitsmarktes

Zu den zentralen Errungenschaften unseres Sozialstaates zählt die Arbeitslosenversicherung. Sie gibt Menschen, die arbeitslos werden und einen Anspruch auf Versicherungsleistungen haben, Sicherheit. Vor allem auf der Suche nach neuen Beschäftigungsverhältnissen gibt diese Einrichtung vielen Menschen einen entsprechenden Rückhalt auf Zeit. Aktuelle Analysen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) aus dem Jahr 2016 gingen der Frage nach, ob es branchenspezifische Tendenzen bei der Beschäftigung vor und nach dem Bezug von Arbeitslosengeld gibt.

Die meisten Zu- bzw. Abgänge, die bei der Bundesagentur für Arbeit im Jahr 2013 statistisch erfasst waren, fanden sich bei Leistungsbeziehern (ALG I) aus solchen Wirtschaftszweigen, denen eine überdurchschnittlich hohe Beschäftigungsdynamik eigen ist: Vorbereitende Baustellenarbeiten, Bauinstallation und das übrige Baugewerbe sind hier ebenso zu finden wie Gebäudebetreuung, Landschaftsbau, Gastronomie, Einzel- und Großhandel wie weite Teile des Gesundheitswesens. Alle Bereiche sind durch saisonal oder konjunkturell bedingte Auftragslagen und entsprechend versatilen Arbeitsbedarf (Saisonarbeit) gekennzeichnet. Die IAB-Studie nennt in diesem Zusammenhang auch die Branchen „Vermittlung und Überlassung von Arbeitskräften“, aus denen laut Erhebung ein hoher Prozentsatz an Zugängen von Leistungsbeziehern (ALG I) zu verzeichnen war.

Positiv vermerkt die Studie hingegen, dass die Dienstleister in der Vermittlung und Überlassung von Arbeitskräften im Vergleich zu den bereits genannten Branchen „bei Weitem die meisten Personen“ wieder aufnehmen. 19 Prozent (rund 260 000 Personen im Jahr 2013) aller Abgänge in Beschäftigung fanden bei Personaldienstleistern einen Arbeitsplatz. Diese erfreuliche Tendenz ist bei

Beziehern von Arbeitslosengeld II noch stärker zu verzeichnen, denen Dienstleister in der „Zeitarbeit“ bei dem Übergang in eine Anschlussbeschäftigung eine wertvolle Unterstützung bieten können.

Es kann an dieser Stelle nicht auf die weitreichenden Einzelaspekte der IAB-Studie eingegangen werden, die neben einzelnen Branchen auch Altersstruktur und geschlechterspezifische Aspekte berücksichtigt. Im Zusammenhang mit der Arbeit von Personaldienstleistern wie OMNIGENA in Mainz und Wiesbaden ist allerdings ein Blick auf die Qualität und Dauer der Wiederbeschäftigung nach Bezug von Arbeitslosengeld (I / II) durchaus interessant: rund die Hälfte aller Arbeitskräfte konnten in dieselben Arbeitsfelder vermittelt werden, die sie auch vor ihrer Arbeitslosigkeit ausgefüllt haben, 22 % konnten nach Wiedereinstellung in ihrem vorherigen Betrieb ihre Erwerbstätigkeit wieder aufnehmen, 70 % von allen Arbeitskräften konnten über Personaldienstleister in dauerhafte Beschäftigungsverhältnisse (länger als 6 Monate) vermittelt werden.

Die Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung kommt zu einem Fazit, dass dem verantwortlichen „Bereich der Vermittlung und Überlassung von Arbeitskräften (vor allem) für die Übergangsphase am Arbeitsmarkt eine besondere Rolle“ zuweist. Hervorgehoben wird auch, dass die Branche auch einen Personenkreis aufnehme, der in den meisten Wirtschaftszweigen (aufgrund mangelnder Ausbildung oder ungeeigneten Qualifikationen) kaum eine Chance habe. Auch die Wiedereinstellung bei einem vormals vermittelten Arbeitgeber lässt sich positiv vermerken. Personaldienstleister wie OMNIGENA geben Beschäftigungschancen und eben Menschen Wege in neue Arbeitsverhältnisse, an die sie selbst nie gedacht hätten.

Eine direkte Ansprache von Bewerbern wird immer wichtiger:
der neue Trend zum „Active Sourcing“

Im Wettbewerb der Unternehmen um junge Arbeitskräfte gewinnt das so genannte „Active Sourcing“ immer mehr an Bedeutung. Hier können Personaldienstleister wie OMNIGENA (Mainz- Wiesbaden) ihre Kompetenzen beim Recruiting in die Waagschale werfen.

Laut einer Studie möchten heute mehr als die Hälfte aller Arbeitssuchenden eher von Unternehmen angesprochen werden, als sich in einem langwierigen Bewerbungsmarathon im direkten Vergleich zu ihren Mitbewerbern behaupten zu müssen. Dafür nutzen viele Kandidaten, die zum Beispiel nach vollendeter Ausbildung vor dem Einstieg in eine Berufslaufbahn stehen, auch schon einmal Karrierenetzwerke oder Lebenslaufdatenbanken, um auf sich aufmerksam zu machen. Andererseits setzen Unternehmen auch im Mittelstand immer häufiger beim Recruiting-Mix auf die neuen Möglichkeiten eines Active Sourcing, mit dem sich auch passive Kandidaten gewinnen lassen.

Professionelle Dienstleister in der Zeitarbeit wie OMNIGENA (Raum Mainz und Wiesbaden) können sich hier mit ihren vielfältigen Beratungskompetenzen und relevanten Branchenkenntnissen einbringen. Vor allem bieten dabei einschlägige Kenntnisse der sozialen Netzwerke Vorteile, die sich für Unternehmen und Betriebe des Mittelstandes gewinnbringend nutzen lassen. So können Zeitarbeitsfirmen Personalabteilungen entlasten und gleichsam das komplette Management beim Recruiting übernehmen. Wer auf der Suche nach gut ausgebildeten Fachkräften ist, sollte in diesem Zusammenhang auch die Bedeutung Sozialer Medien in der Personalwirtschaft nicht unterschätzen. Ein zeitgemäßes Personalmanagement nutzt hierbei die Potenziale der Digitalisierung auch bei der Optimierung von

Suchprozessen im Netz. Im kommunikativen Prozess spielt darüber hinaus eine entsprechend wirkungsvolle Eigendarstellung eine besondere Rolle. Unternehmen können hier ihre Attraktivität gerade mit Blick auf geeignetes Fachpersonal noch einmal deutlich verbessern. Gut ausgebildete Kräfte möchten also nicht nur umworben werden, sondern achten gerade beim Berufseinstieg oder einem Wiedereinstieg (etwa nach Elternpause) verstärkt auf ein angemessenes Arbeitsumfeld. Personaldienstleister wie OMNIGENA sehen sich in diesem Zusammenhang mit ihren vermittelnden Dienstleistungen als eine wertvolle Brücke, die beide Seiten zusammenführt: mit der Ansprache der richtigen Arbeitskräfte für fachbezogene Aufgaben in den jeweiligen Unternehmen und Betrieben einerseits und dem Gespür für die richtige Auswahl unter den Arbeitssuchenden für die entsprechenden Tätigkeitsfelder andererseits sind sie ein ernst zu nehmender Partner für alle am sozialen Prozess Arbeit beteiligten. Dabei bedient sich ein modernes Personalmanagement im Bereich der Zeitarbeit modernster Kommunikationswege. In Absprache mit den kooperierenden Betrieben lassen sich hier maßgeschneiderte Konzepte anbieten, mit denen sich wirksam auf dem Arbeitsmarkt werben lässt. Hier geht es nicht mehr bloß um eine reine Vermittlungstätigkeit, sondern um eine funktionierende Kommunikation zwischen attraktivem Arbeitgeber/ Jobangebot und den geeigneten Interessenten mit einer entsprechenden Qualifikation.